Mitunterzeichnung durch eine dritte Person (für Unternehmer)

In manchen Fällen sind Sie verpflichtet, zusammen mit der Steuererklärung Anträge oder Erklärungen einzureichen, die von einer dritten Person - bei der es sich nicht um Ihren steuerlichen Partner handelt - unterzeichnet werden müssen. Beispiele dazu sind:

  • Sie müssen, wenn Sie sich scheiden lassen, mit der Einkommensteuererklärung einen Antrag auf Aufteilung der Eigenheimrücklage einreichen.
    In diesem Fall muss Ihre früheren steuerlichen Partner die steuererklärung auch unterschreiben.
  • Bei der Körperschaftsteuererklärung kann es sein, dass Sie der Erklärung einen Antrag einer Mutter- oder Tochtergesellschaft beifügen müssen, die Verluste, die der Tochtergesellschaft entstanden sind, während sie Teil der steuerlichen Organschaft war, nach der Abspaltung der Tochtergesellschaft mit dem Gewinn der Tochtergesellschaft nach der Abspaltung zu verrechnen.

Da diese Anträge oder Erklärungen normalerweise kein Bestandteil der Einkommensteuer- oder Körperschaftsteuererklärung sind, können Sie sie nicht im Rahmen der elektronischen Steuererklärung bearbeiten und einreichen. Sie können auch nicht als Anhang zur Steuererklärung mitversendet werden. In einem solchen Fall senden Sie den unterzeichneten Antrag oder die unterzeichnete Erklärung mit einem Begleitschreiben, in dem Sie uns bitten, den Antrag oder die Erklärung zusammen mit Ihrer Steuererklärung zu bearbeiten, an Ihr Finanzamt.

Wichtiger Hinweis!

Dieses Verfahren gilt nur, wenn Sie laut Gesetz oder Vorschrift dazu verpflichtet sind, die mitzuunterzeichnenden Anträge oder Erklärungen zusammen mit der Steuererklärung einzureichen.

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